20 Jahre Freundschaft mit der Banda Musicale Felina
Vom 28.07. bis 31.07.11 haben wir eine wunderschöne Reise in die Emilia Romagna unternommen. Am Donnerstagnacht sind wir mit 48 Personen im Bus gestartet nach Felina zu unseren Freunden, mit denen bereits seit 21 Jahren eine musikalische Freundschaft besteht.
Tagsüber haben wir eine Parma Schinken Manufaktur besichtigt und den Tafelberg Bismantova bestiegen. Abends überraschten uns unsere Freunde mit einem typischen italienischen 4-Gang Menü. Mit Musik haben wir bis in den Morgen gefeiert.
Am Samstag fuhren wir zu einem sehr interessanten Schlammvulkan, dem „Salse di Nirano“ einem einzigarten Naturschauspiel mit vorheriger Videoshow. Die Salse di Nirano sind ein wirklich besonderes Naturschauspiel, das man am sich besten mit einer kleinen Wanderung erschließt (man kann natürlich auch “hinfahren”): Mehrere vielleicht 2-5 m hohe Schlammkrater spucken von Zeit zu Zeit kalten, feinen grauen Schlamm aus, der die Schlammkegel bildet. Sie werden nicht sehr hoch da der Schlamm schnell wieder zerfließt.
Der Besuch des Ferrari Museums ließ die Herzen der Motorsport Fans höher schlagen.
Etwa 30 km südlich von Modena befindet sich die Galleria Ferrari in Maranello. Gezeigt wird in einer modernen
Umgebung Blech aus 5 Jahrzehnten sowie technische Entwicklungen - Motoren, Getriebe etc. - und das “Original”-Büro, in dem Enzo Ferrari gearbeitet haben soll. Falls die roten Bolliden nicht interessant genug erscheinen, das Publikum ist es
auf jeden Fall. Devotionalien in Form von roten Ferrarikäppis werden zu nahezu jedem Phantasiepreis gekauft, um ja zu zeigen, daß man zur Fangemeinde gehört. Nett finde ich die Anekdote (mit wahrem Kern), in der erklärt wird, wie ganz in
der Nähe von Maranello eine andere Sportwagenfirma entstanden ist: Ein hitzköpfiger Romagnole aus Sant Agata besaß einen Ferrari, der mehr stand als fuhr, und als er bei Herrn Enzo Ferrari massiv gegen den Qualitätsschrott protestierte,
setzte der den Traktorfabrikanten vor die Tür. Worauf dieser begann, seine eigenen Sportautos zu bauen: Es handelte sich um Ferrucio Lamborghini.
Am Abend haben wir auf dem Marktplatz ein Open Air Konzert gegeben. Danach feierten wir unsere Abschiedsparty mit unseren Freunden der Banda di Felina.
Am Sonntag fuhren wir wieder gen Heimat mit einem Zwischenstopp in Mailand. Es war eine rundum gelungene Reise mit vielen netten Erinnerungen. Unser besonderer Dank gilt dem Organisator und Kapellensprecher Steffen Faul, der diese Reise hervorragend organisiert hat.
Bilder von Jürgen Baur
Bilder von Günther Häge
Bilder von Monika Genz